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Podologie


Podologie ist die nicht-ärztliche Heilkunde am Fuß und damit eine qualifizierte Fußbehandlung im medizinischen Vorfeld. 

Nur Personen, die eine zweijährige Vollzeitausbildung (alternativ eine drei- bis vierjährige Teilzeitausbildung) absolviert haben und eine staatliche Abschlussprüfung an einer anerkannten Schule für Podologie nachweisen können, dürfen die Berufsbezeichnung Podologe / Podologin führen.

Ähnlich wie Logopädie, Physiotherapie oder Ergotherapie ist auch die Podologie ein Medizinalfachberuf. Anders als Fußpflegerinnen bzw. Fußpfleger können ausschließlich Podologinnen / Podologen die Zulassung zur Abrechnung mit den Krankenkassen erlangen. Hier existieren strenge Auflagen der Kassen im Hinblick auf räumliche, hygienische und maschinelle Voraussetzungen.

Im Gegensatz zur kosmetischen Fußpflege, die pflegende und ästhetische Maßnahmen am Fuß beinhaltet und in der Regel Abendkursen von maximal 12 Wochen geschult wird, beschäftigt sich die Podologie mit präventiven, therapeutischen und rehabilitativen Behandlungen am gesunden, von Schädigungen bedrohten oder bereits geschädigten Fuß.

Eine Domäne der Podologie ist die podologische Komplexbehandlung bei Diabetikern. Als Expertin / Experte für Problemfüße umfasst das Leistungsspektrum eines Podologen / einer Podologin u. a. auch die Nagelprothetik, Nagelspangen, Orthesen sowie Rhagaden- und Schrundenbehandlung.

Durch das Berufsbild des Podologen / der Podologin ist sichergestellt, dass die Fußprobleme von speziell ausgebildeten und qualifizierten Experten behandelt werden. Die Podologie ist ein anerkannter medizinischer Heilberuf. Bei Bedarf kann der Arzt ein podologisches Rezept ausstellen, das nur von einem anerkannten Podologen bzw. einer Podologin eingelöst werden darf.